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Müller History Facts

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Westwall Hitler spricht

Adolf Hitler spricht am Westwall zu den Arbeitern


Adolf Hitler in einer Besprechung betreffend Panzerwagenfertigung und Panzerabwehr, Reichskanzlei 29.11.1941.

Protokoll z. Hd. Chef OKW Oberst im Generalstab Schmundt vom 7.12.41, Geheime Komandosache (HF)

»Es ist ein bitterer Irrtum, zu glauben, dass wir in der Ausschöpfung fabrikatorischer Möglichkeiten ein führender Staat sind«


Reisebericht von Hptm. Prümm anlässlich seines Besuches bei der HG G., AOK 1, Beob. Abt. 33, A.R. 148 vom 1.11.- 11.11. 1944. Pkt. 9.c. ‚Stimmung bei der Truppe’.

Bei diesen Aussagen dürfte eine gehörige Portion Zweckoptimismus inkl. Verkennung der wahren Stärkeverhältnisse im Spiel gewesen sein. 

KTB Gen.d.Art.b.ObdH : Geheime Komandosache : H.Qu.13.11.1944 (HF)

»Die Stimmung der Truppe ist sehr gut, in letzter Zeit jedoch etwas beeindruckt durch die Materialüberlegenheit des Feindes, vor allem in der Luft, an Artillerie und Panzern. Die Terrorangriffe und die Jabo-Überfälle auf die Zivilbevölkerung wirken deprimierend, ein grosser Teil der Soldaten ist wegen Bombenschaden C und Evakuierung der Angehörigen beurlaubt.

Nach Ausschaltung der feindl. Luftüberlegenheit und Bereitstellung genügender Mun.-Mengen zur wirksamen Art.-Bekämpfung bietet die Westfront kein Problem mehr. Die Truppe ist allgemein der Ansicht das der Feind dann schneller hinausgejagt wird, als er hereingekommen ist.«


Schon 8 Jahre vor der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten wurde der Versailler Vertrag durch Deutschland gebrochen.

Spielberger, Walter J. : Gepanzerte Kettenfahrzeuge- Entwicklung der Reichswehr 1925 bis 1934 : Seiten 12 und 15 (HF)

»Aufträge für „Grosstraktoren“ wurden 1925 and die Firmen Rheinmetall (Dir. Remberg), Krupp/ Essen (Dir. Müller) und Daimler- Benz (Dr. F. Porsche und Friedrich) vergeben. 1928 wurden die ersten Grosstraktoren fertiggestellt.«


Speer zu Untersuchungsbeamten des USSBS betreffend der Luftangriffe auf Hamburg im Juli und August 1943

USSBS Sumary Report (European War), 30. September 1945 (HF)

»Ich meldete dem Führer zum ersten mal mündlich, dass wenn diese Flächenbombardemente zunähmen ein schnelles Ende des Krieges die Konsequenz sei.«


Es ist nun klar, wer die Bezeichnung Königstiger für den Tiger II erfunden hat.

Rede Speers in Rechlin am 1.12.1944 (HF)

»Es ist aber doch so, dass der Russe und jetzt auch der Engländer es übernommen haben, den sogenannten Tiger II, den Sie aus dem Einsatz von früher her kennen, von sich aus als Königstiger bezeichnet haben, und wir haben diese Bezeichnung an sich selbst übernommen ...«


Auszug aus der Verordnung für den Bahnverlad von Panzerkampfwagen mit seitlich angehängten Blechschürze. Die Vorschriften für den PzKpfw Panther beziehen sich ausschliesslich auf die Ausführungen D und A, bei der Ausf G (die auch später erst eingeführt wurde) war die Schürzenaufhängung anders gelöst.

Heerestechnisches Verordnungsblatt vom 15.11.1943. O.K.H., Chef H Rüst u. BdE In6/Z Ing. Nr. 15495/43 (HF)

»Bei allen PzKpfw sind vor Verladebeginn die Schürzen abzuhängen und nach beendigter Verladung unter das jeweilige Fahrzeug zu legen. Bei den PzKpfw III, IV und Sturmgeschützen sind die durchgehenden Halteschienen (Längsträger) abzuschrauben und an den am Fahrzeug verbleibenden Stützböcken mit Bindedraht zu befestigen. Die seitlich hervorstehenden Halter auf der Kettenabdeckung sind nach Lösen der Halteschrauben umzuklappen. Beim PzKpfw Panther sind die für die Aufnahme der Schürzen vorgesehenen Halterungen aus den an den Fahrzeugen fest verschweissten Laschen durch Herausnahme der Splinte zu lösen und Splinte und Halter an sichtbarer Stelle festzubinden.«


Der verwendeten Gummiersatzstoff (Buna) verschlechterte die Eigenschaften der eingesetzten Reifen, Laufrollenbandagen etc. Laufleistung und Fahrverhalten wurden negativ beeinflusst. Diese Tatsachen standen im krassen Wiederspruch zur öffentlich verlautbarten Propaganda was die Qualität von Buna betraf.

Protokoll Org. Abt. III, 28.3.1943Beitrag der Gruppe III zum K.T.B. des OKW für die Zeit vom 11.- 20.3.1943 (HF)

»Nach einer Mitteilung des Reichsminister für Bewaffnung und Munition ist die weitere Einsparung von Gummi erforderlich. Es muss überprüft werden, ob Gummiteile an Kfz. (Kettenpolster, Reifen usw.) durch andere Rohstoffe ersetzt werden können. Nach den bisher vorliegenden Berichten wirken diese Einsparungen sich in jedem Falle auf die Geschwindigkeit der Fahrzeuge aus.«


Wenn der oberste Befehlshaber sich solche „Bagatellen“ kümmert, ist etwas nicht optimal.

Protokoll KTB OKW, Org.Abt. III 18.8.1943 (HF)

»Da die Bezeichnungen wie „Wespe“, „Grille“ usw. zu Unklarheiten und damit zu ständigen Verwechslungen Anlass geben, schlägt der Führer vor, das ihm von mir eine Liste vorgelegt wird zur endgültigen Festlegung klarer Begriffsbezeichnungen für sämtliche Panzerwagen, Panzerjäger, Sturmhaubitzen, Sturmpanzer und Selbstfahrlafetten. Die Aufstellung ist vorher mit den beteiligten Dienststellen abzustimmen«


Der weitere Verlauf des Luftkrieges zeigte die Berechtigung dieser Befürchtung. Zwei Monate später wurde Schweinfurt das erste mal schwer getroffen! Siehe dazu auch unser Dokument des Monats vom März 2005.

Protokoll KTB OKW, Org.Abt. III 18.8.1943 (HF)

»In diesem Zusammenhang weist der Führer nochmals auf die ausserordentliche Luftgefährdung von Friedrichshafen, Schweinfurt und Kassel hin. Der Hochlauf der Ausweichproduktionsstätten muss mit Vorrang vor allen anderen Verlagerungen sichergestellt werden.«


„Der Panzer ist eine von Grossbritannien 1915 entwickelte Waffe. Er wurde mit grossem Erfolg im Ersten Weltkrieg eingesetzt. Er ist ein wesentlicher Teil der Kampfausrüstung aller modernen Kriege“.

Diese britische Beurteilung von 1937 zeigte die operative Idee des Einsatzes von Panzern: als wichtiger Teil der Kriegsausrüstung. Anstatt die Panzer als eigenständige Waffe zu erfassen, wie es der deutsche Generalstab tat, wurden sie von den Briten als Teil des Infanterieheeres verstanden und auch so eingesetzt. (Handbook for the Tanks, Light, Marks II, IIA, IIB, III, IV, V and VI : London 1937, His Majesty's Stationery Office)

»The Tank is a weapon evolved by Great Britain during 1915 and employed on active service with great success during the remainder of the Great War. It is an essential part of the fighting equipment of all modern wars.«


Fördermassnahmen militärischer Stellen beeinflussten die allgemeinde Motorisierung und die Entwicklung daran beteiligter Firmen.

Zitat ist entnommen einer Festschrift zur Entwicklung der Firma Büssing bis 1927. Sie enthält Texte, Fotografien und technische Zeichnungen, die den Stand der Technik zeigen. Zitat auf Seiten 10f.

"Heinrich Büssing und sein Werk. Herausgegeben anlässlich ihres 25 jährigen Bestehens : Braunschweig [1927] : Automobilwerke H. Büssing A.-G."(HF)

»Das Jahr 1908 war insofern für die Weiterentwicklung der Firma von besonderer Bedeutung, als die deutsche Heeresverwaltung ... dazu überging, die sogenannten „Subventionierung der Lastkraftwagen“ einzuführen.«


Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden von den Alliierten verschiedene Untersuchungen betreffend Deutscher Waffenentwicklungen gemacht. Eine dieser Untersuchungsreihen wurde von dem "Combined Intelligence Objectives Sub-Committee" (CIOS) durchgeführt. Das Zitat zur Rechten ist aus:
History of German Tank development / CIOS Report 18 and 19, Armored Fighting Vehicls and Vehicles / 25. Juni 1945 (HF)

»Den Dokumenten zufolge, die man in der Abteilung Wolfert der Firma Krupp in Egeln fand, begann die Firma im Jahr 1928 mit der Entwicklung von Panzern. Sie konstruierte den LAS (Landwirtschaftlicher Schlepper) der später Panzerkampfwagen I wurde.«


Handbook on German Forces, Seite I-1
War Departement : Handbook on German Military Forces : War Department technical Manual Nr. TM-E 30-451 : Washington 1945 : United States Government Printing Office (HF)

»Die Deutschen haben lange einen erheblichen Teil ihrer Energie für die Entwicklung und Anwendung der Kriegskunst eingesetzt. Die deutsche Armee, welche unter dem Nazi-Regime aufgebaut wurde und die Welt 1939 herausforderte, war das Resultat dieser Anstrengungen.«


Der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz, Gauleiter Fritz Sauckel, in seiner Publikation: "Das Wesen des Grossdeutschen Arbeitseinsatzes: Allgemein gültige und verpflichtende Grundsätze" äussert sich auf Seite 6 betreffend zwangsverpflichteter ausländischer Arbeiter.
(T73-4 Dok 49212)

»Die Arbeiter müssen sofort den Eindruck einer festen, aber gerechten Ordnung bekommen. Dabei ist es gleichgültig, ob sie das anerkennen wollen oder nicht.«